Die Fragen, die immer kommen
Aus Erstgesprächen kennen wir die wiederkehrenden Fragen. Hier stehen sie beantwortet – knapp, ohne Umwege und auch dort, wo die ehrliche Antwort „kommt darauf an" lautet.
Die häufigsten Fragen zu Kosten, Leadqualität, Vergütung, Zusammenarbeit und Datenschutz – jeweils in wenigen Sätzen beantwortet. Wo eine Antwort von Ihrer Ausgangslage abhängt, steht das dabei, statt eine Scheingenauigkeit zu erzeugen.
Kosten und Wirtschaftlichkeit
Was Leadgenerierung kostet, entscheidet sich weniger am Einkaufspreis als daran, wie viel von dem, was eingekauft wird, am Ende beim Abschluss ankommt. Die ausführlichen Größenordnungen aus unseren eigenen Strecken stehen auf der Benchmark-Seite, die Unterscheidung der drei Preisbegriffe unter Anfrage, Lead, Abschluss.
Qualität und Vertrieb
Ob es an den Leads oder am Vertrieb liegt, lässt sich messen statt diskutieren. Welche Kennzahlen dafür nötig sind und wie man beides auseinanderhält, steht unter Leadqualität messen.
Zusammenarbeit
Wie eine Zusammenarbeit beginnt, welche Vergütungsmodelle es gibt und wann welches passt, steht unter Erfolgsbasierte Vergütung und auf der Seite Unternehmen.
Häufige Fragen
Was kostet die Zusammenarbeit mit DPP?
Das hängt vom Modell ab. Wir arbeiten erfolgsbasiert, als fester monatlicher Rahmen oder in einer Kombination aus beidem. Welches Modell passt, entscheidet nicht die Präferenz, sondern ob der Erfolg bei Ihnen eindeutig definiert, messbar und zurechenbar ist. Im ersten Gespräch klären wir das, bevor über Zahlen gesprochen wird.
Ab welcher Größe lohnt sich Leadgenerierung?
Entscheidend ist nicht die Unternehmensgröße, sondern das Verhältnis zweier Zahlen: was ein Abschluss bei Ihnen einbringt und wie viele Kontakte Sie dafür brauchen. Produkte mit hohem Deckungsbeitrag tragen auch kleine Mengen. Produkte mit schmaler Marge brauchen Volumen und eine sehr gut eingespielte Strecke.
Wie lange dauert es, bis eine Strecke läuft?
Bis zu den ersten Anfragen wenige Wochen. Bis zu stabilen, wirtschaftlichen Werten sechs bis zwölf Wochen. Der längere Teil ist nicht der Bau, sondern das Einspielen – Zielgruppen, Anzeigen und Formulare erreichen ihre Wirtschaftlichkeit erst über mehrere Optimierungsdurchläufe.
Warum liefern manche Kanäle viel Reichweite und trotzdem wenige Anfragen?
Weil Reichweite und Absicht zwei verschiedene Dinge sind. Wer aktiv sucht, bringt seinen Bedarf mit. Wer unterwegs unterbrochen wird, bringt zunächst nur Aufmerksamkeit mit. Der Unterschied zwischen Kanälen entsteht fast vollständig im ersten Schritt – zwischen dem Klick und dem Betreten der Strecke. Ist der Interessent erst einmal drin, verhalten sich die Kanäle erstaunlich ähnlich. Deshalb bauen wir für aufmerksamkeitsgetriebene Kanäle andere Einstiege als für suchgetriebene.
Übernehmen Sie auch nur einzelne Teile, oder nur die ganze Strecke?
Beides. Die acht Leistungsfelder sind einzeln beauftragbar. Ihre volle Wirkung entfalten sie im Zusammenspiel, weil die meisten Verluste an den Übergängen entstehen – zwischen Kampagne und Seite, zwischen Formular und CRM, zwischen Übergabe und Nachfassen.
Arbeiten Sie auch mit Wettbewerbern in derselben Branche?
Nicht innerhalb desselben Marktes und derselben Zielgruppe. Was wir für Sie aufbauen, bauen wir nicht parallel gegen Sie. Den genauen Zuschnitt legen wir vor Beginn schriftlich fest.
Wem gehören die Daten und die aufgebaute Strecke?
Ihnen. Kontakte, Einwilligungen, Kampagnenstrukturen und Seiten gehören zu Ihrem Unternehmen, nicht zu uns. Das gilt auch nach Ende einer Zusammenarbeit – ein Aufbau, den Sie nicht behalten können, wäre für Sie keine Investition, sondern eine Miete.
Wie stellen Sie sicher, dass die Strecke datenschutzkonform ist?
Einwilligungen, Nachweise, Auftragsverarbeitung und Datenflüsse werden von Beginn an mitgeplant und dokumentiert, nicht nachträglich geprüft. Hosting und Systeme bleiben im europäischen Rechtsraum. Wir ersetzen dabei keine Rechtsberatung und stimmen die rechtlichen Fragen mit Ihren Beratern oder Ihrem Datenschutzbeauftragten ab.
Brauchen wir ein CRM, bevor wir anfangen?
Nicht zwingend, aber irgendeine Form der Rückmeldung wird gebraucht. Ohne die Information, welcher Kontakt erreicht wurde und welcher abgeschlossen hat, optimieren die Werbesysteme auf Formularabsendungen statt auf Umsatz. Wenn kein System vorhanden ist, richten wir zuerst den Rückfluss ein – das ist meist wirksamer als jede Kampagnenänderung.
Können Sie mit unserer bestehenden Agentur zusammenarbeiten?
Ja, das kommt regelmäßig vor – etwa wenn die Kampagnen dort bleiben und wir Strecke, Übergabe und Verwertung verantworten. Voraussetzung ist eine klare Trennung der Verantwortlichkeiten, damit am Ende nicht beide Seiten dasselbe Ergebnis für sich reklamieren.
Was passiert mit Interessenten, die nicht abschließen?
Die sind nicht wertlos – sie haben gerade aktiv Bedarf signalisiert. Ein Nein zu einem Produkt ist nicht zwangsläufig ein Nein zum Kunden. Sofern sachlich passend und rechtlich sauber eingebunden, lässt sich ein Kontakt über weitere Stufen sinnvoll nutzen. Das ist einer der größten und am häufigsten übersehenen Hebel im gesamten Modell.
Wie schnell sollte ein neuer Kontakt bearbeitet werden?
So schnell wie organisatorisch möglich. Die Erreichbarkeit fällt mit jeder Stunde spürbar, und parallel angefragte Anbieter melden sich ebenfalls. In vielen Unternehmen ist die Bearbeitungsgeschwindigkeit der wirksamste Hebel überhaupt – und der einzige, der kein Budget kostet.
Womit würden wir bei Ihnen anfangen?
Schreiben Sie in zwei Sätzen, worum es geht, oder rufen Sie an. Im ersten Gespräch klären wir Produkt, Zielgruppe und Ausgangslage – und ob wir der richtige Partner sind. Das dauert etwa fünfzehn Minuten und ist keine Präsentation.